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Pressemitteilung
Die besten Rieslinge Deutschlands stehen fest
Pfalz und Rheinhessen ganz vorne

Der 3. September war ein großer Tag für deutsche Spitzenwinzer. Das europäische Weinmagazin VINUM, das seit einigen Jahren den Wettbewerb Riesling-Champion ausrichtet, ehrte die Erzeuger der besten Weine aus rund 1450 Anstellungen im Rahmen einer Gala im Favorite-Parkhotel in Mainz. Nach einer langwierigen Vorrunde und zwei Finalrunden inklusive Stechen der Allerbesten standen die Winzer fest, die auf das Podium kamen.

Einer hatte besonders Grund zur Freude: Philipp Kuhn aus dem pfälzischen Laumersheim siegte nicht nur in der Champion-Wertung auf Basis von vier Weinen (nur einer durfte edelsüß sein), sondern belegte außerdem einen ersten Platz in der „Königsklasse“ trockener Riesling, für die weit über die Hälfte der Weine angestellt wurden. Es war kein Wermutstropfen für den Pfälzer, dass er sich hier den ersten Platz mit Matthias Müller aus Spay (Mittelrhein) teilen musste. Müller war auch mit vier Top-Weinen in der Champion-Wertung ganz vorn dabei auf dem zweiten Rang. Hier gab es ebenfalls gleichrangige Erzeuger: Das Weingut am Nil, Kallstadt, Reichsrat von Buhl, Deidesheim, und das Weingut Schäfer aus Neustadt/Weinstraße landeten gemeinsam mit Müller auf Platz zwei und verdeutlichten damit die Riesling-Stärke der Pfalz. Talent Frank Schäfer, eine Entdeckung des Wettbewerbs, unterstrich das noch durch seinen dritten Rang bei „trocken“.

Die Anstellungen waren auf verschiedene Kategorien verteilt. Beim fruchtigen Riesling (meist Spätlesen) hatte Reichsrat von Buhl die Nase vorn. Bei „halbtrocken/feinherb“ siegte der Lindenhof aus Windesheim (Nahe), bei den Auslesen triumphierte das Weingut Bischel aus Appenheim (Rheinhessen). In der eigenständigen Gruppe der hochkarätigen Edelsüßen jubelte die Castell'sche Domäne aus Franken über den ersten Platz für eine Trockenbeerenauslese. VINUM brach außerdem eine Lanze für spezielle Leichtweine und rief die Kategorie „echte Kabinett“ ins Leben. Die Alkohol-Obergrenze waren 11,5 Prozentvolumen. Gegen zahlreiche Konkurrenz setzte sich das Weingut Hexamer aus Meddersheim (Nahe) durch, gemeinsam mit dem Weingut Wegeler aus Bernkastel (Mosel). „Kinder des Riesling“ war eine andere Gruppe betitelt, in der Scheurebe und Rieslaner (beides Kreuzungen mit Riesling-Blut) aufgeboten wurden. Hier konnte man im Weingut Dr. von Bassermann-Jordan in Deidesheim (Pfalz) über Platz eins (Trockenbeerenauslese) und zwei (Auslese), jeweils für eine Scheurebe, strahlen. Mit einem tollen trockenen Riesling sicherte sich außerdem noch Lisa Bunn aus Nierstein (Rheinhessen) einen Sonderpreis der Vereinigung Vinissima - Frauen und Wein e.V.

Das Fazit des verantwortlichen VINUM-Redakteurs Rudolf Knoll: „Was die deutschen Winzer aufgeboten haben, war im Finale teilweise schon vergnügungssteuerpflichtig und einfach großartig. Man trumpfte mit dem Top-Jahrgang 2015 auf, zeigte aber ebenso, dass andere, etwas reifere Weine ebenfalls brillant sein können.“ Der reifste Wein des Wettbewerbs war ein Rheingauer Riesling aus dem Jahrgang 1971, der eine ausgezeichnete Note bekam (Weingut Egert, Hattenheim).

»Impressionen 2016

 
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29.09.2016

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Cuvée Frédéric Emile 2004
Maison Trimbach, Elsass

Vinum Bewertung: 16.5
 
 
 
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