Kommt ein Vogel ge…trunken

News aus der Weinwelt

Den Preis für den schönsten Weinpreis-Namen hat er schon mal inne: der Vogelsang-Cup der Nordpfalz. Initiiert vom Weinfotografen und Winzer Andreas Durst geht es darum die Tropfen der Region bekannter zu machen – und vor allem deren Qualität. Jetzt fand der Cup wieder statt und feierte einen Doppel-Sieger.

Statt fand der kleine Weinpreis zum zweiten Mal, und zwar im Landgasthaus Neuhäusel in Bockenheim, auf den Tisch kamen Weiß-, Rosé- und Rotweine aus dem schwierigen Jahrgang 2010, aber auch 2009er.

Vierzehn Betriebe waren der Einladung zur Verkostung und Prämierung Ihrer Weine gefolgt. Siebzig Weine in den Kategorien Weißwein, Rosé und Rotwein galt es zu probieren. Die Jury bestand aus Johannes Häge (Betriebsleiter Weingut am Nil/ Kallstadt), dem Weinjournalist Matthias Mangold (Verkoster Pfalz für den Gault Millau) und dem Bockenheimer Weinenthusiasten Hermann Frank.

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Foto: Andreas Jung

Bei den Weiß- und Roséweinen fiel das Ergebnis der Jury knapp aus. Gleich zwei Preise wurden für die Rieslinge von Neiss und Lauermann-Weyer vergeben. In dieser Kategorie hätte es auch einen dritter Vogel für den Lagenriesling „vom Taubrunnen“ aus dem Haus Janson-Bernhard geben können. Ein sehr ähnliches Bild zeigte sich bei den Roséweinen. Der Wanderpokal in Form eines Vogels ging mit knappem Vorsprung an das Weinhaus Durst.

Bei den Rotweinen war die Entscheidung hingegen eindeutig, Axel Neiss konnte die Trophäe für den Spätburgunder „GS“ 2009 mit nach Hause nehmen. Die Juroren sahen sein neu kreiertes Rotweincuvée „That´s Neiss“ auf Platz Zwei der Rotweine.

Sie nahmen die Wandervögel mit nach Hause:

Preisträger Kategorie Weißwein: Axel Neiss (Kindenheim) Riesling „Alte Reben“ 2010
Preisträger Kategorie Weißwein: Lauermann-Weyer (Bockenheim) Riesling „Mulde“ 2009
Preisträger Kategorie Rosé: Weinhaus Durst (Bockenheim) Rosé „Kutschler“ 2010
Preisträger Kategorie Rotwein: Axel Neiss (Kindenheim) Spätburgunder „GS“ 2009

Folgende Betriebe nahmen teil: Lauermann & Weyer (Bockenheim), Weingut Neiss (Kindenheim), Weingut Brand (Bockenheim), Janson-Bernhardt (Harzheim/Zellertal), Weingut Benz (Bockenheim), Matthias Gaul (Grünstadt-Asselheim), Schlossgut Janson (Bockenheim), Müller-Ruprecht (Kallstadt/Bockenheim), Weinhaus Durst (Bockenheim), Weingut Schroth (Grünstadt-Asselheim), Weingut Weller (Einselthum), Weingut Metzger (Grünstadt-Asselheim), Weingut Klosterhof (Zell) und Weingut Wöhrle (Bockenheim).

20.02.2012 um 11:36, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Bahn frei für alle Rebsorten?

News aus der Weinwelt

Oft wird auf Europa geschimpft, die EU ist zum Prügelknaben der politisch enttäuschten geworden. Zugegeben: viele Entscheidungen lassen einen mit dem Kopf schütteln oder schlimmeres. Wir Weinfreunde wissen ein Lied avon zu singen. Manchmal aber kommt auch etwas Gutes zustande – wie jetzt hoffentlich bei einem Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Dabei geht es zwar um Gemüse, er könnte jedoch auch dazu führen, dass Winzer zukünftig anpflanzen können was sie wollen, ob eine Rebsorte nun zugelassen ist oder nicht.

In ihrem Schlussantrag den Fall Kokopelli vs. Graines Baumaux SAS betreffend erklärte die Generalanwältin nun das Verbot für ungültig, Sorten in Verkehr zu bringen, die in keinem offiziellen Katalog registriert sind. Dieses Verbot ist Bestandteil sowohl der Europäischen Gesetzgebung als auch der Bestimmungen in Frankreich. Sie begründet die Aufhebung des Verbots damit, dass es die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit, der unternehmerischen Freiheit, der Freiheit des Warenverkehrs sowie der Gleichbehandlung verletzt.

Außerdem hat die Generalanwältin bestätigt, dass einerseits die Zulassungsbedingungen des offiziellen Saatgutkatalogs „keinen Bezug zur Pflanzengesundheit“ haben, andererseits „es grundsätzlich Aufgabe der Landwirte ist, darüber zu entscheiden, welche Sorten sie anbauen“, schlussendlich, dass diese Gesetzgebung die Konsumentenfreiheit auf das Äußerste reduziert, denn „sie erhalten weder Zugang zu Lebensmitteln oder anderen Produkten aus Sorten, die nicht den Zulassungsbedingungen entsprechen, noch können sie sie selbst – etwa in ihren eigenen Gärten – anbauen.“ Die Generalanwältin ruft in Erinnerung: „Die Beschränkung der Landwirte auf zugelassene Sorten reduziert schließlich die genetische Vielfalt auf den europäischen Feldern“.

Sie schlussfolgert, dass „die Nachteile des Verbots, Saatgut nicht zugelassener Sorten in Verkehr zu bringen, offensichtlich gegenüber seinen Vorteilen überwiegen.“

Wenn der Europäische Gerichtshof der Ansicht seiner Generalanwältin folgt könnte dies das Ende Saatgutverkehrsgesetze bedeuten. Mehr Informationen sind zu finden auf der Website des EuGH, auf der die Schlussanträge der Generalanwältin in mehreren Sprachen vorhanden sind.

17.02.2012 um 7:00, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Max meckert

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Homepages von Winzern gibt es viele, ja es ist fast schon Pflicht eine schicke, gut programmierte zu haben. Aber dass ein Winzersohn, gerade einmal 11 Jahre alt, ein Blog führt, ist denn doch eine kleine Sensation. Und wenn es dann auch noch der Sohn eines der renommiertesten deutschen Winzer ist, wird die Sache gleich noch spannender.

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Max Keller - Blogger & Faß-Reiter

Der Blogger ist Max Keller, Namensgeber von Deutschlands vielleicht einzigem trockenen Kult-Wein, dem Riesling “G-Max” des Weingutes Keller aus Flörsheim-Dalsheim (Rheinhessen). Sein Blog heißt: Max meckert – Essen, Trinken und Übernachten.

Allerdings meckert Max gar nicht, sondern teilt seine Begeisterung für gutes Essen und schöne Hotels. Und das macht richtig Spaß zu lesen. Ob es um Lachs-Fang in Schottland geht, Phillips Superflädle (mit Rezept), die Weinstube Villa Wolf in Westhofen, ein Essen im Noma Kopenhagen (wo er zu jedem Gang einen passenden, frisch gepressten Saft bekam) oder ein Frühstück im Kalaset, stets sind die Einträge kurzweilig geschrieben, man merkt, dass Max mit Herzblut dabei ist.

Im Blog gibt es die vier Kategorien Hotels, Restaurants, Getränke, Rezepte. Seit 20. Januar ist die Seite online. Hoffentlich bleibt Max (der mit seinem Bruder Felix übrigens auch schon selber Wein macht) bei der Sache – schließlich ist er Deutschlands vielleicht jüngster Food-&-Wine-Blogger. Als Mitglied der kulinarischen Familie Keller hat er auf jeden Fall beste Vorraussetzungen über viele spannende Essens- und Reise-Erlebnisse zu berichten.

13.02.2012 um 14:52, Aus dem Leben eines Weingeniessers, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Rechnen für die Gesundheit

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Einige Meldungen will man als Weingenießer so ganz und gar nicht hören, aber Unwissen schützt vor Schaden nicht. Also bringen wir es hinter uns: Regelmäßig zwei Glässer Wein am Tag verdreifachen das Risiko eines Mundhöhlenkarzinoms. Mit anderen Worten: Mundkrebs.

Deshalb startet der “National Health Service” (NHS) in Großbritannien nun eine großangelegte Aufklärungskampagne. Wobei die “zwei Gläser am Tag” natürlich ungenau sind, ein leichter Riesling deutlich hat weniger Umdrehungen als ein Shiraz-Brummer aus Australien. Genauer gesagt dürfen Männer nicht mehr als drei bis vier Einheiten Alkohol pro Tag trinken (Frauen zwei bis drei). Egal ob Wein, Bier, Alcopops oder Mon Cheri. Die NHS bietet deshalb einen Alkohol-Einheiten-Rechner (rechte Spalte) an.

Die Tipps um den Alkoholkonsum einzuschränken lauten: alkoholfreie Tage einführen, nicht zuhause trinken bevor man ausgeht, kleinere Gläser benutzen, Alkoholika mit weniger Umdrehungen wählen.

Nicht alle glauben allerdings, dass die NHS-Kampagne Erfolg haben wird. Zusätzlich müsste es Mindestpreise für Alkohol geben und hochqualifizierte Anlaufstellen für alle Menschen mit Alkoholproblemen.

Dr. Mike Knapton von der “British Heart Foundation”, sagt: “Geschätzte 10 Millionen Briten trinken mehr als das empfohlene Tageslimit, wodurch fünf Prozent von uns ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, erhöhten Blutdruck, Gewichtszunahme oder sogar einen Herzinfarkt haben.”

Wer die britische Trinkkultur kennt, weiß: das Getränk der Wahl ist in den allermeisten Fällen kein edler Wein, sondern kühles Bier. Und wer den NHS-Rechner benutzt sieht schnell, dass es kein Problem ist, jeden Abend zwei Gläser Wein zu trinken – man muss halt nur wissen, welchen. Ein leichter Riesling hilft. Und das ist ja nun wieder eine gute Nachtricht.

09.02.2012 um 7:00, News aus der Weinwelt » 1 Kommentar     » Weiterlesen

Auf die Weine, ihr Affen…!

News aus der Weinwelt

Wein ist Medizin, das wussten wir ja schon immer. Dass er allerdings auch Affenmedizin ist, war mir neu. Doch in Kasachstan wird Wein genauso eingesetzt. Im dortigen Karaganda Zoo sind die Temperaturen in der Nacht auf nahezu minus 40 Grad gefallen. Um die Affen zu entspannen und sie vor Atemwegserkrankungen zu schützen wurde ihnen eine Mischung aus Wein, heißem Wasser, Zucker und Früchten (Zitronen und Äpfel) verabreicht.

Nach Aussagen der Zootierärztin Svetlana Pilyuk ist das völlig normal – Experten aus anderen Zoos widersprechen dem allerdings vehement. Jeder Affe trinkt zwischen 50-100 Gramm davon – wobei einige auch häufiger wiederkommen, um noch einen Schluck zu nehmen.

Der ausgewählte Rotwein heißt “Kagor” und findet auch als Messwein in orthodoxen Kirchen Verwendung. Er wird auch als leichtes Sedaticum benutzt, wenn die Affen in andere Gehege verlegt werden. Muss also ein potentes Zeug sein. Schwangere Affendamen und Affenkinder kriegen allerdings nichts ab.

Ich weiß ja nicht, wie es um die Tierarzt-Ausbildung in Kasachstan bestellt ist, aber Getränke wie Glühwein, Grog und “Kakao mit Schuss” sorgen zwar kurzfristig für einen Wärm-Effekt, weil Alkohol die Blutgefäße erweitert. Dadurch gibt der Körper allerdings auch mehr Wärme ab. Ergebnis: die Körpertemperatur sinkt. Ein weiteres Risiko: Betrunkene nehmen starke Kälte oft nicht angemessen wahr, die Gefahr von Erfrierungen wächst.

Wenn ihr also Affen in eurem Garten haltet: gebt ihnen lieber keinen Wein. Trinkt in besser selber.

06.02.2012 um 16:48, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Wine & Music: Alligator Wine

Wine & Music

Wein machen kostet Zeit, Mühe und Geld. Das muss nicht sein, wie Screamin’ Jay Hawkins (1929-2000) in seinem Lied “Alligator Wine” beweist. Der aus Cleveland stammend Hawkins ist vielleicht der erste aller Schockrocker. Er liebte es Leopardenfelle, rotes Leder, und auffällige Hüte zu tragen, ließ sich auch gern in einem brennenden Aarg auf die Bühne tragen. Am liebsten spielte er mit Voodoo-Symbolik wie Schlangen und Gehstöcke, berühmt geworden ist auch “Henry” sein rauchender und sprechender Totenschädel. Hawkins größter Hit ist passenderweise “I Put A Spell On You”.

Aber um Wein geht es darin nicht, dafür muss man schon “Alligator Wine” hören. Der Songtext beginnt wie ein Koch-Rezept, die Zutaten sind allerdings nicht in jedem Supermarkt erhältlich.

Take the blood out of an alligator
Take the left eye of a fish, yeah
Take the skin off of a frog, yeah
And mix it up in a dish
Add a cup of grease swamp water
And then countin’ one to nine
Spit over your left shoulder
And you got alligator wine

Sollte jeder mal ausprobiert haben. Spart den Besuch im Dschungelcamp. Im Song ist der “Alligator Wine” eine Art Liebestrank, der eine Frau gefügig macht. Die Nebenwirkungen sind allerdings enorm, und nicht mit handelsüblicher Literware zu vergleichen:

It’ll make your head bald, babe
I say it make your toes freeze
It’ll turn your blood into steam – ASHHH!
It’ll make you cough and sneeze
You gotta scream UHH like an eagle
You gonna roar like a mountain lion
When you get finished drinking
Good old, yeah, alligator wine

HIER gibt es Song in guter Qualität aber mit merkwürdigem Standbild zu sehen:

Die Tonqualität ist HIER bedeutend schlechter, dafür sieht man den rockenden Voodoo-Priester live Berliner “Lucky Strike CLub” (1994):

03.02.2012 um 7:00, Wine & Music » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Missionswerk Öxle – Telmo Rodriguez: El Transistor

Missionswerk Öxle

Im Missionswerk Öxle wird diesmal ein Verdejo aus Rueda (Spanien) zur Bekehrung eingesetzt. Genauer gesagt ein 2008er Bodegas Telmo Rodriguez “El Transistor”. Der umtriebige Telmo Rodriguez ist einer der bekanntesten, umtriebigsten und renommiertesten Winzer des Landes, umso spannender zu sehen was hinter diesem Spitzenweißwein mit dem ungewöhnlichen Namen steckt, der etliche Male über 90 Punkte eingeheimst hat. Zur Verfügung gestellt wurde der Wein von “Gute Weine Lobenberg”.

GROSSE VERLOSUNG: Unter allen Kommentaren, die zu diesem Beitrag in den nächsten zwei Wochen eingehen, wird eine Flasche des Weins verlost – egal, was drin steht. Spannend fände ich eure Erfahrungen mit Weiß-Weinen aus Spanien. Ist deren schlechter Ruf verdient?

Nur zur Frage: Warum ich einen Biertrinker zum Wein bekehren will? Weil das VINUM-Blog auf Bekehrungs-Mission ist! Ich selbst bin ja überzeugter Weingeniesser; doch nicht alle Menschen wandeln auf dem rechten Pfad! In meiner Videokolummne “Missionswerk Öxle” versuche ich, den Kabarettisten Hagen Range – einen Biertrinker – vom einzig Wahren, dem Wein, zu überzeugen. Oder besser: ihn zu missionieren!

Aber schafft das ein dieser Tropfen? Die Antwort darauf gibt’s im Video.

31.01.2012 um 7:00, Missionswerk Öxle (Video) » 2 Kommentare     » Weiterlesen

Mit 25.000 Euro sind sie dabei…

News aus der Weinwelt

Rebstockpatenschaften sind fast schon Standard in der deutschen Weinlandschaft. Das Pfälzer Weingut Heinrich Vollmer GmbH & Co. KG (das auch in Argentinien ein Weingut betreibt) hat nun eine neue Möglichkeit gefunden, wie Weinfreunde ihr Geld in Reben anlegen können, und zwar viel Geld: die Kommanditgesellschaft “Club der 100″.

Das Weingut Vollmer ist mit 104 Hektar einer der Riesen der Region und im “Gault Millau WeinGuide Deutschland” unter den “Empfehlenswerten Betrieben” gelistet. Die vor 25 Jahren im Valle de Uco gegründete Bodega Enrique Vollmer verfügt über 190 Hektar im Ertrag stehender Rebfläche.

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Foto: Heinrich / Enrique Vollmer

100 Investoren haben jetzt die Möglichkeit Kommanditanteile am Unternehmen zu erwerben. Der „Club der 100“ sieht einen Mindestanlagebetrag pro Investor in Höhe von 25.000 Euro inklusive Agio und eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren vor. Das Geldanlage-Konzept offeriert eine garantierte Gewinnbeteiligung in Höhe von sechs Prozent pro Jahr auf das eingesetzte Kapital. Dabei werden jährlich drei Prozent der Beteiligung in Geld und weitere drei Prozent in Wein aus dem Vollmer‘schen Sortiment ausgezahlt. Clubmitglieder kommen zudem in den Genuss weiterer Vergünstigungen sowie einer Wein-Rarität pro Jahr ab dem dritten Jahr ihrer Beteiligung. Es lohnt sich also vor allem für Weingenießer, welche die Produkte des Hauses gerne und ausgiebig konsumieren.

Ach, ja: Was soll mit den 2,5 Millionen Euro eigentlich gemacht werden? Dazu das Weingut: “Die Zielsetzungen des Weingutes sind die weitere Etablierung der Marke „Vollmer“ im Markt sowie der Ausbau und die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten in Deutschland und in Argentinien.”

Für die „Club der 100“-Geldanlage kann ab sofort bis Mai gezeichnet werden. Weitere Informationen unter: Weingut Heinrich Vollmer, Tel. 06237- 40030 bzw. joseph.kugler@vollmerweine.de .

30.01.2012 um 7:00, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Weinwissen für Angeber XIX

Weinwissen für Angeber

Diesmal geht es bei “Weinwissen für Angeber” wieder um das wichtige Thema “Weinbeschreibungen” – das tägliche Brot des Weinangebers. Unter anderem erfährt man, warum Weinkenner “grandios” statt “gut” sagen, was wirklich hinter den Weinbeschreibungen “Kristallklar” und “Passt wunderbar zu Fisch” steckt und warum ein “Wohlstrukturierter Körper” nicht immer etwas mit Pamela Anderson zu tun hat.

Der Inhalt unseres Podcasts basiert übrigens auf meinem gleichnamigen Buch, das gerade als Neuauflage unter dem Titel “Henns lustige Weinschule” im Bassermann-Verlag erschienen ist. Eine völlig bierernste aber dafür weinseelige Angelegenheit.

Sprecher: Wolfgang Severin & Hagen Range

Regie: Carsten Henn

Produktion: David Stammel (Megagain Soundlab)

Sämtliche Einnahmen aus dieser Podcast-Produktion gehen an das Anti-Aids-Projekt “Hope” in Südafrika.

29.01.2012 um 7:00, Weinwissen für Angeber (Podcast) » Keine Kommentare     » Weiterlesen

VDP ändert Herkunftspyramide

News aus der Weinwelt

Gerüchte gab es schon einige Zeit, jetzt ist es aus: der VDP ändert seine Herkuntspyramide mit dem Jahrgang 2012. Bisher kamen die “Großen Gewächse” unsinnigerweise von “Ersten Lagen”, nun kommen sie von endlich “Großen Lagen” – “Erste Lagen” gibt es jedoch auch. Und auch ansonsten will der VDP eiiges besser machen. Hier die Pressemitteilung im vollen Wortlaut:

Am 25. Januar 2012 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung der VDP Prädikatsweingüter im DLR Rheinpfalz in Neustadt an der Weinstraße statt. Zentrales Thema war die seit mehreren Monaten intensiv diskutierten Überlegungen zur Weiterentwicklung der VDP-Klassifikation. Mit dem 2002 eingeschlagenen Weg der Klassifikation hatte der VDP einen großen Schritt zur weltweiten Renaissance des deutschen Weines eingeleitet. Im ersten Schritt wurde innerhalb der Herkunftspyramide die Spitze mit den Ersten Lagen und den Grossen Gewächsen etabliert. Die Ausgestaltung der Mittelstufe wurde zunächst zurückgestellt, um weitere Erfahrungen im Austausch mit dem Markt zu sammeln. Hier wurden bis dato alle gesetzlich möglichen sowie eigenbetrieblichen Bezeichnungsvarianten verwendet. Die nun vorliegenden Beschlüsse zur Fortentwicklung der VDP-Klassifikation haben das Ziel, das Werteversprechen der Klassifikation einzulösen, zu mehr Übersichtlichkeit beizutragen und dem Konsumenten eine klare Orientierung zu geben.
Nach engagierten und fairen Diskussionen votierten die Delegierten einstimmig für die Beschlussvorlage zur VDP-Klassifikation. Durch den Beschluss wird im Wesentlichen die Nomenklatur der VDP-Klassifikation logischer aufgebaut, die Bedeutung der Lagen als Herkunft der besten Weine gestärkt und das Mittelsegment klarer strukturiert. Die Beschlüsse treten mit dem Jahrgang 2012 in Kraft.
Die Beschlusslage der VDP-Klassifikation stellt sich zusammengefasst wie folgt dar:

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Foto: VDP

1) Einteilung der Herkünfte im VDP in vier Stufen

VDP Grosse Lage
VDP Erste Lage
VDP Ortswein
VDP Gutswein

2) Umbenennung der bisherigen VDP Ersten Lagen in VDP Grosse Lagen

Durch die Umbenennung der bisherigen VDP Ersten Lagen in VDP Grosse Lagen wird der Wider-spruch von Ersten Lagen und Grossen Gewächsen aufgehoben und auch die Gleichrangigkeit der fruchtsüßen Weine aus den Spitzenlagen unterstrichen. Mit der Umbenennung der Kategorie soll ausdrücklich nur der Widerspruch in der Nomenklatur gelöst und nicht eine neue höherwertige Kategorie geschaffen werden.

3) Überprüfung der bisherigen Stufe der Klassifizierten Lage

Alle VDP-Regionen und Güter erhalten den Arbeitsauftrag, ihre Stufe der Klassifizierten Lagen kritisch zu überprüfen. Ziel ist es, nur sehr gute Lagen weiterhin auf dem Etikett auszuloben. Damit wird künft » Weiterlesen

27.01.2012 um 7:00, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen