Das Weingut und Weinbaugebiet
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Das Weingut Deutzerhof (Mayschoss)
Das WeinZwoNull-Weingut ist der Deutzerhof in Mayschoss (Ahr) und zählt zu Deutschlands absoluten Top-Betrieben. Geleitet wird es heute von Wolfgang Hehle und seinem Sohn Johann.
Die Winzertradition reicht weit zurück, seit 1574 wird in der Familie Weinbau betrieben – Zeit genug also, das Handwerk in Perfektion zu lernen. Richtig los ging es aber erst mit Wolfgang Hehle, der von Steuerberater auf Winzer umsattelte und als Quereinsteiger viele neue, ungewöhnliche Ideen einbrachte.
Heute ist der Deutzerhof das einzige Weingut an der Ahr, das nach biodynamischen Prinzipien arbeitet – und bei alle Weinführern zu den besten des Landes gezählt wird.
Paraderebsorte ist der Spätburgunder, zudem die regionale Spezialität Frühburgunder, und als eines von nur sehr wenigen Ahrgütern kann die Familie Hehle auch mit ihren Weißweinen reüssieren. Das heutige Weingut steht übrigens dort, wo früher ein Kloster seinen Sitz hatte.
Weitere Informationen hier: www.deutzerhof.de
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Weinbaugebiet
Die Ahr – Ein klimatisches Wunder
Die Ahr ist mit rund 550 Hektar eines der kleinsten deutschen Weinanbaugebiet – jedoch das größte geschlossene Rotweingebiet Deutschlands.
Seinen Namen hat es von dem kleinen Rhein-Nebenfluss gleichen Namens. Schon die Römer bauten hier Wein an. Wichtigste Rebsorte ist der Spätburgunder, der hier auf den Devonschieferböden einen ganz eigenen, mineralischen Charakter hervorbringt. Eine Spezialität ist der Frühburgunder, der früher reifende kleine Bruder der roten Paraderebsorte, von Slow Food in die Arche des Geschmacks aufgenommen.
Obwohl das Anbaugebiet Ahr so weit nördlich liegt – es erstreckt sich südwestlich von Bonn – herrscht hier dank der geschützten Lage des eng geschnittenen Tals und der wärmespeichernden Schieferböden ein fast mediterranes Klima.
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Weinberg
Der Mayschosser Mönchberg – Parzelle „Mesert“
Durch seine natürliche Krümmung und seine Ausrichtung nach Süden bündelt der Mayschosser Mönchberg die Sonnenstrahlen wie ein Parabolspiegel. Das Tal ist hier fast zwei Kilometer breit. Weinbergsmauern und ein Boden aus Grauwacke und blauem Devonschiefer-Verwitterungsgestein mit kleinem Lehmanteil speichern die Hitze und strahlen sie an die Reben wieder ab, so dass die Trauben perfekt ausreifen können.
Die Parzelle, in der unser „WeinZwoNull“ erzeugt wird, wird im Ahrtaler Dialekt „Mesert“ genannt – auf hochdeutsch: „Meisenhardt“. Sie war eine Mitgift von Wolfgang Hehles Ehefrau Hella und ist heute vorwiegend mit einem ganz besonderen Spätburgunder-Klon bestockt. Dem Kasten. Der Deutzerhof hat diese alte, nur im Ahrtal beheimatete Variante des Pinot Noir selektionieren lassen. Viele andere Winzer rissen ihn heraus, weil ihnen die Erträge zu hoch waren. Doch der Kasten – welcher vermutlich ohne Umweg über das Elsass vom Burgund ins Ahrtal gelangte – bringt kleine, aromatische Beeren hervor, wie sie heute von Spitzenwinzern in der ganzen Welt erwünscht sind.
Der Deutzerhof setzt deshalb auf den altehrwürdigen Kasten, um einen authentischen Ahrtaler Wein zu erzeugen. Die weltbekannte Wein-Uni aus Geisenheim kommt regelmäßig in den Mesert, um Holz von den wertvollen Rebstöcken zu schneiden.
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Agenda
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