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Aktuelle Ausgabe: VINUM 06 | 2016

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Sechs Meister und Zauberlehrlinge in der Weinregion Südbaden, Basel und Elsass

Kräfteraubend und brutal: Warum die Arbeit am Abgrund jede Schweissperle wert ist

Nichts passt besser zu frischem Fisch als Albariño. Wir schlemmen uns durch das südliche Galicien

Animalisch, rustikal oder sehr modern: 20 Crus aus Frankreich und Uruguay auf dem Prüfstand

Vom Wein zum Schwein: Die andere Leidenschaft der Ruster Winzerlegende Ernst Triebaumer

Pilze gehören nicht nur in den Herbst! Erste Steinpilze spriessen bereits im Sommer

Dem Hitzejahr abgetrotzt: Mit Steinfeder und Federspiel in den Sommer

 

Gerechte Preise für gute Steillagenweine

Die Problematik der Steillagen ist ein wichtiges Thema, das man nicht oft genug aufgreifen kann. Sie sind durch weinrechtliche Möglichkeiten mit der Schaff ung neuer Rebfl ächen in der EU noch mehr unter Druck geraten und vielfach gefährdet. Unsere Kollegin Ursula Geiger, aufgewachsen im Neckarraum in der Nachbarschaft solcher Fluren mit schwer zu bewirtschaftenden Terrassen, hat sich am Rhein, an der Mosel, in Württemberg, im Kanton Aargau und in anderen Regionen umgesehen, bekam nicht selten zu hören, dass manche Erzeuger beim Weinbau eigentlich draufzahlen, aber trotzdem nicht aufgeben, um diese Naturdenkmäler zu erhalten. Vereinzelt gibt es Lösungsmöglichkeiten, die Mut machen. Wein geniesser sollten in diesem Zusammenhang akzeptieren, dass man Weine aus diesen Fluren nicht «für einen Appel und ein Ei» kaufen kann.
Dass man in der Bourgogne bei Weissweinen keine überhöhten Preise akzeptieren muss, war ein Fazit der Marktschau-Verkostung. Auch die Weissweine, denen sich André Dominé in der spanischen Region Rías Baixas widmete, erfordern keine dicke Brieftasche, ebenso wenig die leichtgewichtigen und trotzdem gehaltvollen Steinfeder und Federspiel aus der Wachau (ebenfalls eine Steillagenregion). Unser Schweizer VINUM-Redakteur Joël Gernet war im Dreiländereck Elsass, Baden und der Schweiz unterwegs und kam dabei einem «Fremdgänger» auf die Spur. Hanspeter Ziereisen aus dem Markgräflerland, vor über 20 Jahren von VINUM beim Gutedel entdeckt und längst einer der prominentesten Erzeuger im deutschen Süden, steckt mit einem Schweizer Winzer – natürlich nur weinbaulich – unter einer Decke und entpuppt sich als besonders trickreich! Aufklärung gibt es ausserdem darüber, warum unsere burgenländische Winzerlegende Ernst Triebaumer den Spitznamen «Maulwurf» bekam und welches Gericht seiner Gattin Margarethe familienintern genauso legendär ist wie der einstige VINUM-Sieger Blaufränkisch Mariental 1986.

Herzlich
Ihr Rudolf Knoll
rudolf.knoll@vinum.de

Vinum Magazin 06 2016
 
 
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30.05.2016

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Cuvée Frédéric Emile 2004
Maison Trimbach, Elsass

Vinum Bewertung: 16.5
 
 
 
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