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Aktuelle Ausgabe: VINUM 10 | 2016

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Riesling Champion 2016: Das sind die Besten aus rund 1500 verkosteten deutschen Riesling-Weinen

Geheimtipps aus dem Burgund: Abseits der weltberühmten Lagen halten unzählige Winzer Weinschätze bereit

Winzerlegende Werner Näkel: Vom Beinahe-Lehrer zum Vollblutwinzer - Besuch beim Burgund-Könner an der Ahr

Weinvariationen zu Kürbis: Kürbis ist mehr als blosser Halloween-Kitsch - und offenbart unglaublich viele weinaffine Seiten

«Rhône-Rangers» in Australien: Shiraz ist nicht die einzige Rhône-Sorte, die «down under» grossartig gelingt

Merlot aus der Neuen Welt: Höchste Zeit, das Image des Übersee-Merlot wieder ins rechte Licht zu rücken!

Elegante Weine aus Ribera del Duero: Unsere Marktschau zeigt: Mehr ausgeben lohnt sich!

 

Erfreuliche Begegnungen

So kann's gehen: Da fährt eine geschätzte Kollegin zu einer Winzerlegende an die Ahr. Und was macht dort Werner Näkel mit unserer Eva Dülligen? Er infiziert sie trotz seiner vielschichtigen, eleganten Spätburgunder mit dem (gutartigen) Virus Frühburgunder. Seit dem Besuch in Dernau kommt diese Sorte in jedem dritten Satz der Kollegin vor. Natürlich hat Werner Näkel ihr auch erzählt, dass er eigentlich Lehrer werden wollte. Sein Lieblingswitz: «Bin seit Jahrzehnten vom Schuldienst beurlaubt.» Solche Begegnungen mit sympathischen Winzern, die auch zumindest Teilstücke vom Privatleben preisgeben, sind für uns Journalisten so etwas wie das Salz in der Suppe. Rolf Bichsel und Barbara Schroeder erging es in der Bourgogne bei den Recherchen zu ihrem Dossier (das wir den Lesern sehr ans Herz legen) nicht anders. Sie tourten nicht von einem Starerzeuger zum nächsten, sondern widmeten sich unbekannten, aber ambitionierten Winzern, die noch Weine erzeugen, die ein gutes Preis-Wert-Verhältnis haben, jedoch im Schatten der Grands Crus stehen.
In der Marktschau im Guide befasste sich Carsten Henn mit der spanischen Aufsteigerregion Ribera del Duero und freute sich vor allem, dass er hier sehr kühle, elegante Rotweine entdecken konnte, die Trinkfluss haben und die Zunge nicht mit Gerbstoffen zu tapezieren.
An diesen Entdeckungen konnte ich nicht teilhaben, weil ich etliche Tage beim deutschen Riesling verbrachte. Zunächst war eine offenbar falsche Theorie bei der Sorte Roter Riesling zu korrigieren, die vielfach als Urform der klassischen Rebe angesehen wird. Und dann kam es ebenfalls zu spannenden Begegnungen mit den erfolgreichen Erzeugern beim Riesling-Championat, die viel zu erzählen hatten. Eine Schlagzeile ersparten wir dem diesjährigen «Riesling Champion» Philipp Kuhn. Beim Anruf hiess es: «Ist gerade im Weinberg, muss den Reifen eines Schleppers reparieren.» Wir dachten kurz darüber nach, ob «Bei Philipp Kuhn ist die Luft raus» angebracht gewesen wäre.

Herzlich
Ihr Rudolf Knoll
rudolf.knoll@vinum.de

Vinum Magazin 10 2016
 
 
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30.09.2016

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Maison Trimbach, Elsass

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