Archiv für die Kategorie „News aus der Weinwelt“

Es spätburgundert wieder!

News aus der Weinwelt
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Sommelier-Weltmeister Markus del Monego moderiert das Symposium.

Normalerweise schreibe ich nicht ĂĽber Symposien, weil ich hier ansonsten zu sonst nix mehr käme, aber fĂĽr ein Symposium mache ich eine Ausnahme. Zum einen findet es um die Ecke statt, nämlich im schönen Ahrtal, zum anderen dreht es sich um die fantastischste, rote Rebsorte der Welt, nämlich und natĂĽrlich den Spätburgunder. Es handelt sich um das “Internationale Spätburgunder Symposium” am 8. und 9. März in Bad Neuenahr.

Es gibt eine Gala mit Speisen von Sternekoch Hans-Stefan Steinheuer, eine Leistungsschau genannte Weinmesse mit 46 Betrieben, die Hälfte davon aus Deutschland, aber der Höhepunkt – zumindest fĂĽr mich – ist das eigentliche Symposium mit Fachkräften, darunter Koryphäen wie Professor Dr. Ulrich Fischer, Deutschland (Ăśber den Einfluss verschiedener HerkĂĽnfte von Eichenholz auf die Sensorik von Spätburgunder Vorstellung von Forschungsergebnissen aus dem Spätburgunder Jahrgang 2011 – Vergleichsprobe von Spätburgundern aus unterschiedlichen Barriquefässern), Caro Maurer MW (Neuseeländische Pinot Noir Potentiale die fĂĽr den europäischen Burgunder mehr als nur Konkurrenz bedeuten) und Markus del Monego, Weltmeister der Sommelieres 1998, der das Symposium nicht nur moderiert, sondern auch eine kommentierte Raritätenprobe durchfĂĽhrt (1972 Pommard AC, 1974 Pommard AC, 1976 Pommard AC, alle Domaine LĂ©on Violland).

Diese Werbetrommel habe ich aus tiefster Ăśberzeugung gerĂĽhrt. Also: ab ins Ahrtal! Hier noch die anwesenden GĂĽter:

Weingut J.J. Adeneuer, Ahr
Weingut Bercher, Baden
Weingut Burggarten, Ahr » Weiterlesen

27.01.2014 um 17:40, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Der mit dem Pferd trinkt

News aus der Weinwelt
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Als Weintrinker ist man nicht frei von einer gewissen Sammelleidenschaft. Zuallererst Weine, dann Weingläser, manch einer sammelt auch Korkenzieher, und fast alle von uns haben eine Schwäche fĂĽr fragile Glaskunst – auch wenn wir das, selbst unter Waterboarding-Folter, niemals so ausdrĂĽcken wĂĽrden. Wir wĂĽrden von Weinkaraffen sprechen. Werkzeug statt Zierde. Mehr Hammer als Putte. Zur professionellen und fachgerechten BelĂĽftung des Weins!

Aber schön finden wir sie schon auch.

Nun hat Riedel einen neuen Dekanter auf den Markt gebracht (von “werfen” will ich bei Glaswaren lieber nicht reden). Er heiĂźt “Horse”. Ich ĂĽberflg den Text, las etwas von Pferdekopf und schaute mir das Bild an. Wo soll denn da der Pferekopf sein? Gut, der Wein schieĂźt beim EinfĂĽllen empor wie ein Pferdekopf – raffiniert vom Fotografen gemacht – aber sonst? Die Karaffe hat nun wirklich nicht den Umriss eines… verdammt, das ist gar kein aufspritzender Wein, das ist… ja tatsächlich: ein Pferdekopf. Aus Glas, in 3-D. Der “Avatar” unter den Dekantern.

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Es handelt sich um einen mundgeblasenen Dekanter aus Bleikristall, stolze 60 Zentimeter hoch, Kostenpunkt 275 Euro. EingefĂĽhrt wird er 2014, weil wir nun das Jahr des Pferdes im chinesischen Kalender haben.

Eine Karaffe fĂĽr alle Weintrinker mit GestĂĽt. Eigentlich sieht es aus, als wĂĽrde ein Pferd im Wein schlabbern. Ich mag das ja nicht so. Dann bleibt weniger fĂĽr mich…

Verantwortlich für das Design ist Maximilian J. Riedel höchstselbst, der Vorsitzende und Geschäftsführer von Riedel Glas. Als Inspiration dienten nicht nur der chinesische Kalender, sondern auch die berühmten königlichen Lipizzaner – eine seltene, aristokratische Pferderasse, die wie die Riedel-Linie selbst in Österreich zuhause ist. Die Farbgebung des Dekanters bestimmt eine einzige Linie schwarzen Kristalls, die das Glas von oben bis unten durchzieht und das Pferdeprofil im Inneren umrahmt. Auch sie ist von den Lipizzanern inspiriert: Sie werden schwarz geboren und erst im Laufe des Wachstums zu Schimmeln. Das konkave Profil des Dekanters unterstützt außerdem den Dekantierprozess. Nach dem Eingießen des Weins kann er leicht geschüttelt werden, bis eine dünne Blasenschicht entsteht. So wird dem Wein mehr Sauerstoff zugeführt, und das Geschmacksprofil der jeweiligen Rebsorte erfährt eine maßgebliche Verbesserung.

Fazit: Der mit dem Pferd trinkt ist gut dran. Und wenn Fury und Black Beauty mal vorbeischauen sollten, fĂĽhlen sie sich sicher auch geschmeichelt.

27.01.2014 um 16:08, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Fälscherwerkstatt Deutschland

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Sonst heißt es ja immer die Chinesen würden alles fälschen und die Japaner alles nachmachen. Beim Thema Champagner müssen sich die Deutschen allerdings an die eigenen Nase fassen. Denn die geschützte Ursprungsbezeichnung Champagne wird in Deutschland häufiger als in jedem anderen Land Europas zur Aufwertung von Produkten missbraucht.

Jedes Jahr werden über 100 Missbrauchsfälle verfolgt, obwohl alle Ursprungsbezeichnungen durch EU- und deutsches Recht, ähnlich wie Marken, sehr umfassend geschützt sind. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen kritisiert minimale Mengen von Champagne in Produkten, die dennoch die Ursprungsbezeichnung Champagne im Namen führen und damit Verbraucher täuschen: „Champagner-Schokolade“, „Champagner-Törtchen“ oder „Feinster Champagner Stollen“.

„In Deutschland wird Champagne oder die eingedeutschte Bezeichnung Champagner besonders häufig als Zusatz oder Bestandteil von Produktnamen, Firmenbezeichnungen, Internetdomains oder sogar für Markeneintragungen mißbraucht. Wir bearbeiten momentan über 100 Fälle, weltweit sind es sogar über 1.200“, sagt Christian Josephi, der Repräsentant des Comité Champagne in Deutschland, und zählt auf: „Nahezu alle Produktbereiche sind betroffen.
Neben Lebensmitteln gehen wir gegen Kosmetika, homöopathische Globuli, Zigarettenpapier und sogar Nikotinliquids für E-Zigaretten vor, bei denen Hochwertigkeit durch Champagne im Produktnamen oder durch Hervorhebung auf der Verpackung vorgetäuscht wird“.

Der Champagne-Gesamtverband – ComitĂ© Champagne mit Sitz in Épernay – vertritt die Interessen aller 15.700 Winzer und 293 Häuser der Champagne. Und diese sind die alleinigen Rechteinhaber der geschĂĽtzten Ursprungsbezeichnung Champagne.

Zeigt sich mal wieder was fĂĽr eine starke Marke Champagner doch ist. Selbst all jene die ihn noch nie getrunken haben sehen ihn ihm ein hochwertiges Luxusprodukt. Und wenn ein Container mit “Deluxe Schweineleberpastete” kurzzeitig neben einem mit Champagner steht, ĂĽberträgt sich eben der Glanz. Das ist die Magie des Champagners!

27.12.2013 um 15:40, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Winzer des Jahres gekĂĽrt!

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Alle Jahre wieder… kommt das Christuskind, aber auch der “Winzer des Jahres”. Im November erscheinen nämlich die beiden wichtigsten deutschen WeinfĂĽhrer. Da ich Stellvertretender Chefredakteur des einen bin, stelle ich die Sieger hier im Blog ganz neutral vor. Von auĂźen mag man eine groĂźe Konkurrenz zwischen den beiden Publikationen sehen, ich persönlich kenne und schätze Gerhard Eichelmann seit Jahren, und mit Wolfgang FaĂźbender, der in dessen WeinfĂĽhrer den Rheingau verantwortet, kraxel ich seit einigen Jahren durch einen gemeinsam erworbenen Weinberg.

Gault& Millau WeinGuide Deutschland 2014

Ten-Years-After “Bester trockener Riesliung”
Weingut Keller (Rheinhessen): 2003er »G-Max«

Ten-Years-After “Bester Spätburgunder”
Weingut Rudolf Fürst (Franken): 2003er »Hundsrück«

Ten-Years-After “Bester fruchtsĂĽĂźe Spätlese”
Weingut Zilliken (Saar): 2003er Spätlese Saarburger Rausch »06/04«

»Winzer des Jahres«
Philipp Wittmann vom Weingut Wittmann (Rheinhessen)

»Kollektion des Jahres«
Weingut Bernhard Koch (Pfalz)

»Aufsteiger des Jahres«
Chat Sauvage (Rheingau)

»Entdeckung des Jahres«
Weingut Alte Grafschaft (Franken)

»Sommelier des Jahres«
Markus Berlinghof vom »Jacobs« (Hamburg)

»Weinkarte des Jahres«
»Rutz« (Berlin)

Eichelmann – Deutschlands Weine 2014

»Aufsteiger des Jahres«
Weingut Klumpp (Baden)

»Beste Weißweinkollektion«
Weingut Keller (Rheinhessen)

»Beste Rotweinkollektion«
Weingut Friedrich Becker (Pfalz)

»Beste edelsüße Kollektion«
Weingut Fritz Haag (Mosel)

»Klassiker des Jahres«
Doosberg Riesling vom Weingut Peter Jakob KĂĽhn & vom Weingut Querbach aus Oestrich-Winkel

14.11.2013 um 12:23, Aus dem Leben eines Weingeniessers, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

A Glaserl Wein…

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Neulich in Edinburgh… einer Stadt, in der ich eher an Ale und vor allem Whisky denke. Gerade dort finde ich folgenden Artikel – allerdings nicht in einem Scherzartikelladen. Es war einer fĂĽr Spielzeug. Das Objekt im Femster: Ein Glas – in das eine ganze Flasche Wein passt.

Das gibt der Aussage “Ich trinke nur noch ein Glas Wein, Schatz. Danach können wir sofort gehen!” einen völlig neuen Dreh. Die Frage ist natĂĽrlich, welcher Wein es mit solch einem Glas aufnehmen kann. Ăśblicherweise sind ja Pinot Noirs fĂĽr groe Gläser vorgesehen. Aber bei diesem Monstrum mĂĽsste es dann schon ein DRC oder Henry Jayer sein – leider liegt dem Kartin keine entsprechende Flasche bei. Was die Glasstärke betrifft (sofern es sich ĂĽberhaupt um Glas handelt) dĂĽrfte dieses Glas sehr dick und daher suboptimal sein – also nicht adäquat eines groĂźen Burgunders.

Was also tun?

Da gibt es nur eine Lösung.

Plörre muss rein.

Am besten gut gekĂĽhlt, damit man es nicht so sehr merkt. Nach einer groĂźen Portion Haggis mit neeps und tatties schmeckt man ohnehin nix mehr…

Bevor ihr fragt: Nein, ich habe es nicht gekauft!

31.10.2013 um 14:31, Aus dem Leben eines Weingeniessers, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Advent, Advent, mein Heidsieck brennt

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Zukünftig muss man als Wein-Bastler nicht mehr selber Löcher in eineVerpackung stechen, um für eine hübsche Illumination des Heims zu sorgen, es reicht eine Flasche Champagner von Piper-Heidsieck zu kaufen. Sowie ein Teelicht.

Der Deckel der limitierten Sonderedition “Light Box” dient nämlich als Teelichthalter, während der Korpus der Verpackung den Champagner kĂĽhl hält. In der Flasche befindet sich Piper-Heidsieck Brut, seit 1785 das Aushängeschild des Traditionshauses aus Reims, dessen Kellermeister RĂ©gis Camus von der renommierten Jury der IWC London in diesem Jahr zum siebten Mal in Folge als „Sparkling Winemaker of the Year“ ausgezeichnet wurde (was zu einem groĂźen Gähnen gefĂĽhrt hat).

Das Quadermuster der Metallverpackung ist von der Architektur des hochmodernen Firmensitzes in Reims inspiriert worden – dort steht das futuristisch anmutende Hauptgebäude mit kubistischen Formen, Glas und viel freier Fläche. Nimmt man den Deckel der (in den Piper-Heidsieck-Farben Rot und Gold) gehaltenen Box ab und dreht ihn um, fungiert er als Teelichthalter, der durch quadratische Ausschnitte Schatten wirft. Der Korpus mit seiner integrierten Styroporschicht hält den Champagner auch bei wohligen Zimmertemperaturen kühl.

Die limitierte Sonderedition Piper-Heidsieck Light Box ist ab sofort im Einzelhandel ab circa 33 Euro erhältlich. Ganz ehrlich: das finde ich mal eine ebenso pfiffige wie durchdachte Geschichte.

Mehr Infos zu Piper-Heidsieck gibt es auf der Homepage des Champagnerhauses.

19.10.2013 um 16:49, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Von Molchen lernen heiĂźt…

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…riechen lernen. Ja, wirklich. Als Weintrinker denkt man eher selten am Molche. Und auch eher weniger an Japaner. Nun haben Japaner und Molche aber gemeinsam etwas herausgefunden: die chemische Substanz TCA unterdrĂĽckt Teile des menschlichen Geruchssinns. Ganz korrekt heiĂźt sie 2,4,6-Trichloranisol, ist ein chlorhaltiger, aromatischer Kohlenwasserstoff und gilt als Hauptverursacher des Korkgeschmackes.

Japanische Forscher um Hiroko Takeuchi von der Universität Osaka haben nun festgestellt, dass durch TCA beim Riechen chemische Moleküle an bestimmten Stellen in der Nasenschleimhaut andocken. Und jetzt kommen die Molche ins Spiel: Takeuchi setzte deren Riechzellen TCA aus und verfolgte das Geschehen auf molekularer Ebene. Ergebnis: Die Zellen reagierten nicht – wie bei anderen Gerüchen – mit einer Anregung durch einen Reiz, stattdessen wurde die Wahrnehmung unterdrückt. Von allen Substanzen ist es TCA das Aroma gefühlt am meisten verdarb, indem es den Geruchssinn zum Teil unterdrückt.

Die Experimente wurden danach mit 20 Menschen wiederholt.

Es erging ihnen wie den Molchen.

15.10.2013 um 13:11, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

“Weinwissen fĂĽr Angeber” – jetzt in richtig gut!

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In eigener Sache: Katzen haben sieben Leben, mein Buch “Weinwissen fĂĽr Angeber” nun schon drei, denn gerade ist eine neue, ĂĽberarbeitete Ausgabe erschienen – die schönste bisher! Als Blog-Leser kennt ihr Teile des Inhalts aus der hier geposteten 32-teiligen Pocast-Reihe.

Autoren wĂĽnschen sich immer, dass ein von ihnen geschriebenes Buch das beste denkbare Coverbild, die wertigste Bindung und die haptisch angenehmste Verarbeitung erhält. Die erste Ausgabe von “Weinwissen fĂĽr Angeber” erschien 2004, das Papier war nicht so doll aber wirklich daneben waren die altertĂĽmlichen Cartoon-Zeichnungen. Die zweite Ausgabe kam dann 2006 unter dem Titel “Henns lustige Weinschule” auf den Markt (eine Titeländerung die ich gern verhindert hätte). Das Papier war zwar besser und die Zeichnungen fort, doch der Text leicht modifiziert, genauer gesagt: das Wort Angeber wurde eliminiert. Und damit auch ein Teil des Reizes. Nun ist endlich alles gut, was vor allem an den extra angefertigten Zeichnungen des Kölner Zeichners Leo Leowald liegt – der auch fĂĽr die Icons dieses Blogs zuständig war. Die neuen Grafiken sind groĂźartig, das Layout ist groĂźartig, das Buch liegt groĂźartig in der Hand, und den Originaltext habe ich aktualisiert. Alles gut – im dritten Anlauf!

Das Buch hat 176 Seiten und ist fĂĽr 14,95 Euro im Emons-Verlag gerade unter dem Titel “Weinwissen fĂĽr Angeber” erschienen (ISBN 978-3-95451-213-3).

30.09.2013 um 20:46, Aus dem Leben eines Weingeniessers, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Engel erhalten 175.450 €

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Die Engel haben etwas in die Portokasse bekommen! Zum 8. Mal fand am 19. September nämlich „La Part des Anges“ statt, eine Versteigerung von Ausnahme-Cognacs in deren Rahmen 175.450 € gesammelt und an karitative Einrichtungen (unter anderem Französisches Rotes Kreuz und “Die Arche”) gespendet wurden. 630 Gäste kamen zu dem exklusiven Event im Château de Brillac, nahe der Stadt Cognac.

Unter dem Hammer des Auktionators Vincent GĂ©rard-Tasset fanden 26 seltene Cognacflacons und ein Kunstwerk von Julien Drevelle ihre Käufer. Die größte Summe wurde fĂĽr das AuktionsstĂĽck von RĂ©my-Martin geboten (32.000 €), gefolgt von denen aus dem Hause Hennessy (20.000 €) und Hardy (13.000 €). Schnäppchen gibt es halt woanders…

Im Vorjahr hatte der Gesamterlös noch bei 138.600 gelegen.

Veranstalter ist das BNIC (Bureau National Interprofessionnel du Cognac), der seit 1946 unter diesem Namen bestehende Dachverband der 4.200 Winzer und der 273 Cognac-Häuser der Appellation Cognac. Die Mitglieder des Verbands setzen sich paritätisch aus Vertretern der Produzenten, der Winzer und der angeschlossenen Berufe zusammen.

24.09.2013 um 14:55, News aus der Weinwelt » Keine Kommentare     » Weiterlesen

Klapp-den-KĂĽhler

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Veuve Cliquot ist vor allem: orange. Und zumeist: rund. Aber die Witwe kann es auch eckig. Das Ding heiĂźt: Clicq’up, der erste auffaltbare Champagner KĂĽhler im Taschenformat, der die Flasche kĂĽhlt und “gleichzeitig einen Höhepunkt des gelben Designs darstellt”.

Wer es nicht sofort bemerkt: es handelt sich dabei um “eine unglaubliche Innovation”. Der KĂĽhler wurde von Origami inspiriert. Hält aber nur mit Flasche drin längere Zeit die Form. Erfunden wurde er von Designer Mathias van de Walle und mittlerweile gibt es ihn auch in rosa fĂĽr RosĂ©-Champagner – verkauft wird er im Bundle mit diesen. Es dauert ein wenig, bis man raushat wie er sich aufrichten läßt, dann ist es aber kinderleicht. Der Cliq’up ist wasserdicht und kann mit Eis und Wasser befĂĽllt werden und mindestens drei bis vier Mal verwendet werden. Was bei Weitem nicht der Anzahl entspricht, wie oft ich einen ChampagnerkĂĽhler im Jahr benötige. Also vor allem ein faltbares Gimmick.

Der Clicq’up ist in den Veuve Clicquot Boutiquen in Hamburg und in MĂĽnchen erhältlich – oder im Internet.

28.08.2013 um 21:51, Aus dem Leben eines Weingeniessers, News aus der Weinwelt » 1 Kommentar     » Weiterlesen