Carsten Henn ist langjähriger Vinum-Mitarbeiter. Als Weinjournalist ist er zudem für den Gault Millau WeinGuide Deutschland tätig sowie Autor diverser Sachbücher zum Thema. Er studierte einen wunderbaren Sommer lang Weinbau in Australien & leitet heute nebenbei Deutschlands verrücktestes Weinprojekt - die "Deutsche Wein-Entdeckungs-Gesellschaft". Ach ja, Krimis schreibt er auch noch. Preisgekrönte. Immer inklusive Wein. Mehr Infos über ihn: www.carstensebastianhenn.de
Bereits mehrfach habe ich hier im VINUM-Blog und auch im Magazin über die Arbeit des Rebenretters Andreas Jung berichtet, denn ich finde sie enorm wichtig. Unter anderem dank eines Aufrufs im VINUM-Blog konnte der “Südpfalzweinberg” gerettet werden, ein vitaltes Rebsortenarchiv vieler alter deutscher Sorten. Nun will Andreas Jung mittels einer Probe Geld für dieses wichtige Projekt sammeln, weswegen ich seine Einladung hier gerne auch für euch öffentlich mache:
Liebe Patinnen und Paten des Südpfalzweinbergs,
liebe Unterstützer und Freunde der Rebsortenarchive,
Die Umbauarbeiten im Rebsortenarchiv Südpfalzweinberg sind nahezu beendet. Sie waren notwendig geworden, da eines der beiden Pachtverhältnisse nicht fortgesetzt werden konnte und der Südpfalzweinberg an die neuen Verhältnisse angepasst werden musste. Was leider an Fläche verloren ging, wird in den nächsten Jahren seitlich dazugebaut werden. Es sind keine Sorten verloren gegangen. Das Rebholz wird gerade in der Rebschule veredelt und steht nächstes Jahr wieder zur Pflanzung zur Verfügung. Dabei will ich die entstandene Gelegenheit nutzen und einige Änderungen hinsichtlich des Sortenspektrums durchführen. Zukünftig will ich den Schwerpunkt mehr auf die Erhaltung der seltenen, vom Aussterben bedrohten Sorten legen und dafür einige Klone häufiger Sorten wie Riesling, Silvaner oder Trollinger aufgeben. Statt dessen werden sehr seltene Sorten wie Süßschwarz. Kleinberger oder Adelfränkisch gepflanzt.
Es ist Zeit, wieder nach vorne zu schauen. Wie angekündigt, will ich die einst von Andreas Schäffer begonnene Tradition eines jährlichen Treffens der Patinnen, Paten und Förderer fortsetzen.
Ich plane hierzu am Samstag, den 27. April 2013 eine besondere Weinprobe, die durch kulinarische Leckereien ergänzt wird. Nach der momentanen Planung sollen 2 x 4 Weine verkostet werden, die aus sehr seltenen, teils bis vor kurzem noch ausgestorbenen Rebsorten gekeltert wurden, darunter je zwei Ausbauvarianten der Weißweinsorten Adelfränkisch und Kleinberger, sowie je ein Rotwein von Süßschwarz / Affenthaler, Mohrenkönigin, Hartblau und Schwarzurban. Im Rahmen eines bebilderten Kurzvortrags werde ich Ihnen einige ergänzende Hintergrundsinformationen zu den Sorten und zum Thema der alten, vergessenen Rebsorten geben.
Die Rettung dieser Sorten geht auf meine Sammelaktivitäten in alten Weinbergen in den Jahren 2005 – 2010 zurück. Dass einige der über 300 von mir gesammelten Sorten jetzt teils mit 100 – 400 Stock im Versuchsanbau stehen und in den von mir aufgebauten Rebsortenarchiven bewahrt werden, wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von privaten Weingütern nicht umsetzbar gewesen. Der Staat hat hierzu nichts beigetragen. Glücklicherweise gibt es noch engagierte Winzer, die dem Austerben der alten Sorten nicht länger tatenlos zuschauen wollen.
Wichtig!
Damit die Veranstaltung stattfinden kann, ist es unbedingt notwendig, dass Sie sich zuvor bei mir anmelden, per Telefon (06347 700294), Email (info@rebenpatenschaft.de) oder auch per Brief. Da nicht jeder Pate eine Emailadressse angegeben hat, bitte ich die Besteller, die Paten und Patinnen zu informieren.
Um die kulinarischen Genüsse organisieren zu können, ist eine Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen erforderlich. Gerne können Sie auch Freunde, Verwandte und Bekannte anmelden. Der Raum fasst jedoch nicht mehr als 40 Personen. Melden Sie sich also bald an.
Der Unkostenbeitrag für die Vor- und Hauptspeisen beträgt 25 Euro, für den Wein 10 Euro. Für Patinnen und Paten ist die Weinprobe frei. Das Essen muss jeder selbst bezahlen. Der Preis ist auch von der Zahl der Teilnehmer abhängig und kann sich noch geringfügig ändern.
Melden Sie sich also bitte innerhalb der nächsten zwei Wochen bei mir an, sonst muss die Veranstaltung ausfallen.
Ich wünsche Ihnen ein Frohes Osterfest und hoffe, Sie in 6 Wochen persönlich begrüßen zu können.
Heute Abend: Juventus Turin gegen Bayern München in der Champions League. Kopf der Turiner Mannschaft ist Andrea Pirlo – und der Bursche hat ein Weingut. Es findet sich in Capriano del Colle, südlich von Brescia. Sein Name: “Pratum Coller”, wobei “Pratum” lateinisch für Rasen ist – auf dem er schließlich unter anderem Weltmeister und zweifacher Champions-Leaguue-Sieger geworden ist. Hier ein englischsprachiges Video, das ich dazu auf YouTube gefunden habe:
Etwas Historisches ist geschehen: die erste Autobahn-Vinothek Deutschlands wurde an der Raststätte Würzburg Nord der A3 eröffnet – inklusive weitem Blick auf die Randersacker Weinberge. Endlich kommt zusammen, was zusammengehört: Rasen & Saufen! Allerdings erst einmal nur fürt ein halbes Jahr auf Probe, immer von Donnerstag bis Sonntag. Dann wird man sehen wie erfolgreich die Kombination “Erst kippen – dann fahren” ist, oder vielleicht eben auch: “Erst verkosten – dann fahren lassen”.
Der geschäftsführende Vorstand der Winzergemeinschaft Franken, Michael Schweinberger, sieht das Ganze unproblematisch: „Jeder muss selbst entscheiden, was er tut, und verantwortungsbewusst handeln. Wir weisen dennoch jeden auf die Auswirkungen hin, wenn er erst Wein probieren und danach weiter fahren will.“ Wisse: Die Winzergemeinschaft Franken eG. am Main (bekannt als GWF) hat die Vinothek eröffnet.
Der ADAC sieht das Ganze problematisch: „Alkohol kann man natürlich auch an Tankstellen kaufen, aber eine Vinothek ist zum Verkosten da. Insofern ist das schon ein Problem“, so Verkehrsexperte Jürgen Hildebrandt (ADAC Nordbayern).
Aber mal ehrlich: an jeder Tanke kann man härteres Zeug kaufen und das wird dann auch gekippt. Drei kleine Schlückchen Wein führen nicht zur Fahruntüchtigkeit. Hoffen wir, das die Verkehrsstatistik uns nicht eines Besseren belehrt. Oder ob der Name einer Randersackerer Lage, den die GWF auch im Programm hat irgendwann enorm unlustig klingt: Ewig Leben.
Bonmot am Rande. Auf der Homepage der Genossenschaft findet sich nichts zu der Vinothek. Man ist wohl selber skeptisch, wie das mit der neuen Betankungsanlage läuft…
“Wein aktiv erleben”, das kllingt nah Fitness-Programmm, nach “Schlank durch Wein”, nicht nach nett einen Wein süppeln während die Sonne einem auf die wohl gefüllte Plautze scheint. Mich schreckt “Wein aktiv erleben” ja schon ab. Wein und Aktivität, das ist nicht so meins. Ich bin da strikt für Passivität. Ich sitze/stehe/liege und der Wein kommt zu mir. Nur meine Geschmackspapillen werden aktiv. Für alle anderen hat das Deutsche Weininstitut (DWI) in seiner Broschüre “Wein aktiv erleben” über 1.000 Veranstaltungen rund um den heimischen Wein in ganz Deutschland zusammengetragen. Sie kann ab sofort gratis per E-Mail bestellt werden – oder gedownloadet (was im Übrigen ein Wort ist, das beim Schreiben in den Fingern weh tut).
Chronologisch und nach Gebieten sortiert, finden sich darin Weinfeste, -präsentationen, -messen, Erlebnistage oder weinkulinarischen Events in der gesamten Republik. Zusätzlich zu der gedruckten Veranstaltungsbroschüre bietet das DWI einen stets aktualisierten Online-Kalender unter www.veranstaltungen.deutscheweine.de. Eine Suchfunktion ermöglicht es nach Datum, Region und Veranstaltungsart getrennt zu recherchieren und sich über direkte Verlinkungen zu den jeweiligen Events näher zu informieren. Ganz praktisch das Ganze.
Winzer können ihre Veranstaltungen übrigens auch selbst kostenlos in die DWI-Online-Datenbank eintragen. Dafür gibt es eine Eingabemaske auf www.veranstaltungen.deutscheweine.de unter dem Punkt „Veranstaltung melden“. Vorher muss man sich nur in der Winzerdatenbank des DWI (www.deutscheweine.de / Menüpunkt „Tourismus / Winzersuche“) registrieren.
Wolfgang Hehle vom Weingut Deutzerhof ist tot. Nach Gerhard Stodden verliert das Ahrtal damit in kürzester Zeit einen weiteren seiner besten und profiliertesten Winzer. VINUM-Lesern ist Wolfgang Hehle unter anderem bekannt, weil wir mit seinem Sohn Johann den interaktiven „Wein 2.0“ erzeugten. Als gelernter Steuerfachmann bestand er 1982 die Prüfung zum Winzermeister, brachte das Gut zu seiner heutigen Größe, und machte es zu einem der besten des Landes. Nach langem Leiden unter einer schweren Krankheit erlag er dieser heute morgen im Kreis seiner Familie.
Wolfgang war ein echter Freund, seit vielen Jahren. Eine meiner ersten Weinreisen führte mich zu ihm, damals war ich gerade volljährig und fuhr einen alten, klapprigen VW Käfer. Obwohl man mir ansah, dass ich kaum Geld für auch nur eine einzige Buddel teuren Wein hatte, nahm er sich die Zeit für eine ausgiebige Probe und sogar für eine Kellerführung. So war er, wenn er bei jemandem Begeisterung für Wein spürte, weil er genau diese Begeisterung auch hatte. Wer bei ihm zur Probe kam, der war bei Freunden – und konnte nicht einfach einen einzigen Wein verkosten, nee, das ging nicht. „Komm, den musste unbedingt noch probieren!“ Gerne präsentierte er seine Weine blind, ließ einen raten, was man im Glas und wie er das hinbekommen hatte. Und er erzählte und erzählte, wenn er einmal anfing, dann hörte er nicht mehr auf. Aber es gibt auch eben so viel zu erzählen, wenn einem das Herz übergeht vor Wein.
Ich muss bei Wolfgang immer an das Lied „Jraaduss“ der Kölschrocker „Bap“ denken. Der Refrain lautet übersetzt: Bleib da, wo du bist / Halt dich irgendwo fest / und bleib so wie du warst /geradeaus. So war Wolfgang, geradeaus, ehrlich, authentisch, hatte das Herz auf der Zunge (und er hatte ein verdammt großes Herz), auch wenn das mal zu Ärger führte, egal, er sagte was er dachte, ungeschminkt. Manchmal sind Weine wie ihre Winzer, dann tragen sie wirklich eine Handschrift, dann sind sie nicht gemacht nach einem Trend oder dem Mainstream, dann sind sie das, was der Winzer fühlt, was er ist. Die Weine des Deutzerhofs waren immer wie Wolfgang: authentische Weine, die sich nicht scheuten Ecken und Kanten zu haben, die gerade wegen ihrer Ecken und Kanten begeisterten, Weine mit großer innerer Kraft und Spannung, die von ihrer Heimat, dem Ahrtal erzählten. Vom Schiefer. Den steilen Hängen. Den heißen Sommern. Der harten Arbeit. In ihrer Straffheit waren es Spätburgunder für Riesling-Trinker. Wolfgang schätzte Laurent Ponsot aus dem Burgund, einen positiv Verrückten, das war Wolfgang auch – glücklicherweise mehr positiv und weniger verrückt als Ponsot. Außerdem: Immer unter Strom. Starkstrom. Großes Aggregat. Stets feilte er weiter an seinen Weinen, das hielt ihn am Laufen, Ehrgeiz sympathisch, der Jürgen Klopp unter Deutschlands Winzern. Und er lachte gern, war eine rheinische Frohnatur, dann funkelte es in seinen Augen, er hatte den Schelm im Nacken, man sah ihm auch an, wieviel Freude es ihm bereitete, wenn ein Wein gelang, das war wie ein 4:0 Kantersieg in der Champions League.
Wolfgang war in seinem Ahrtal verwurzelt. „Was soll ich denn woanders?“ sagte er einmal zu mir. „Guck dich um! Wo soll es denn schöner sein?“ Man kann ihn verstehen, ihn, den Jäger, der stundenlang auf dem Hochsitz verbrachte, den Schmecklecker, der Spitzenküche und vor allem gute Saucen zu schätzen wusste, aber ebenso immer auf der Suche nach der besten Currywurst war. Auch bei seinen Weinen war ihm beides wichtig: Brot & Butter-Weine und Spitzenkreszenzen, kein Gut an» Weiterlesen
Bei “Weinwissen für Angeber” geht es zum letzten Mal um die Astrologie und ihre herausragende Bedeutung für den Wein-Angeber. Diese Folge klärt auf, warum der ehrliche, großzügige Schütze am besten Riesling trinkt. Und warum für zähe, ausdauernde Steinböcke nur ein Gran Reserva aus der Rioja in Frage kommt..
Der Inhalt unseres Podcasts basiert übrigens auf meinem gleichnamigen Buch, das auch unter dem Titel “Henns lustige Weinschule” im Bassermann-Verlag erschienen ist. Eine völlig bierernste aber dafür weinseelige Angelegenheit.
Weinpatenschaften? Kennen wir. Da wird ein Baum “gepatet” und dafür erhält man pro Jahrgang eine oder mehrere Flaschen. Und meist wird um irgendeinen Baum noch ein Schildchen mit dem Namen des Paten gehangen. So weit, so niedlich. Doch nun gibt es eine Patenschaft mit dem gewissen Extra.
Und zwar im Norden Sardiniens. “Zwischen Bergen und Meer, ensteht derzeit das neue Weingut “La Sughera”. Gründer und Besitzer des Weinguts sind die beiden Schweizer Regula Graf und Francesco Welti, die seit 10 Jahren erfolgreich Wein im Tessin anbauen.”
Seit September 2012 sind die beiden nun Besitzer Jahrtausende altes Weinland. Nun geht es an die konkrete Umsetzung des Projekts, sprich: Land vorbereiten, Reben pflanzen (es geht um Vermentino und die Wiedererweckung alter, roter Sorten), das Hauptgebäude umbauen. Entstehen soll nämlich nicht nur ein 3-Hektar-Weingut sondern auch ein Bed & Breakfest-Angebot. Und genau das ist das gewisse Etwas. Wer aus der Schweiz, Deutschland oder Österreich ist kann “Genussaktien” zeichnen, um so eine Patenschaft für Rebstöcke zu übernehmen. Pro “Genussaktie” im Wert von 1.000 Franken (850 Euro) erhält man während 13 Jahren Übernachtungen (jeweils für 2 Personen im Doppelzimmer) und Wein aus dem “eigenen” Rebberg in einem Gegenwert von ca. 1.400 Franken. Sprich: Trinken und Schlafen dort, wo der Wein wächst. Natürlich ist das ein Lockangebot, denn wer fliegt schon nach Sardinien, um dort nur eine Nacht zu verbringen. Aber so hat man zumindest einen Grund, sich auf den Weg dorthin zu machen.
Ich mag die Welt der Champagner, dieses stetige Flirten und Knutschen der Champagner-Häuser mit den Reichen und Schönen. Soviel Extravaganz, das ist wie “Dallas” gucken – und sich ein bisschen wie “Dallas” fühlen. Oder von mir aus wie Wiener Opernball, weil: noch bedeutend mondäner.
Der Standard-Blubber von “Moët & Chandon” gehört nicht zu meinen Lieblingen, aber was die Inszenierung betrifft ist man ganz vorne. Diesmal: die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Der Moët & Chandon Ballon war vom 7. – 13. Februar dort im Sony Center. Den Ballon gibt es seit 1993, als Moët & Chandon seinen 250. Geburtstag in Versailles mit dem Start des „Spirit of 1743“ getauften Ballons in Form eines Champagnerkorkens feierte. Das Champagner-Haus findet es übrigens schick – oder gut für das Branding – in Verbindung mit der Filmwelt gebracht zu werden. Moët ist deshalb der Offizielle Champagner der Golden Globe Awards. Und Moët & Chandon ist seit 2009 der Exklusive Champagner bei der Oscar-Verleihung. Schön fände ich es, wenn dort mal ein Film über Veuve Clicquot gewinnt – weil das Leben manchmal einfach die besten Pointen auf Lager hat.
Es ist soweit, hier ist sie, die ultimative Top-Ten der Rock-Weine! Dafür fahre ich zu meinem alten Kumpel Hagen Range in die Bierhölle, sprich: sein Zuhause. Zu einem Mann also, der mit Heavy Metal großgeworden und dessen Gaumen schmerzfrei ist. Die meisten der Rockweinflaschen sind praktische Schrauber – sehr gut, denn welcher Heavy-Metal-Fan hat schon einen Korkenzieher? Echte Schwermetaller drücken den Korken natürlich mit dem Daumen in die Flasche und sparen sich das Glas.
Noch etwas fällt direkt auf: Die meisten Weine sind rot. Merke: Rocker mögen es blutfarben.
Hagen legt jeweils die passende Mucke auf, damit wir in die richtige Stimmung für das Gesöff kommen. Alle Weine stammen von “Metal And Wine”, die ihr Sortiment durch “Nightwish”, “Amon Amarth”, “Blind Guardian” und “Il Palagio By Sting” ergänzt haben. Bei Sting kommen die Weine tatsächlich vom eigenen Weingut.
Nun aber zu unseren Wettbewerbern.
2011 AC/DC Hells Bells Sauvignon Blanc „Hells Bells“ (Marlborough / Neuseeland)
Kommt aus Marlborough in Neuseeland – da hat man sich wohl mit der Insel vertan. Die Jungs stammen schließlich aus Down Under (bis auf Sänger Brian Johnson, der in England geboren wurde). Der Wein ist grasig, sehr tropisch-fruchtig im Bouquet, am Gaumen von der Säure getragen, aber ehrlich gesagt: schnell weg. Und mir ist die Säure zu zahm, insgesamt auf gefällig gebürstet.
Hagens Urteil: „Der Abgang ist so schnell wie Angus’ Finger auf dem Griffbrett. Schlampig gerockte 12%. Dafür steht die Rockerbraut sonntags nicht auf.“