Die erste WeinZwoNull-Abstimmung ist erfolgt. Die Internet-Winzer entschieden sich fĂĽr zwei Bogreben.
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Die erste Entscheidung bei unserem Internet-Weinprojekt WeinZwoNull stand an: der Rebschnitt. Bei diesem wird die Grundlage für die spätere Qualität gelegt – aber auch die Grundlage dafür, wieviel Arbeit der Weinberg später macht. Die Reben im WeinZwoNull-Weinberg, der Parzelle „Mesert“ im Mayschosser Mönchberg (Ahr), stehen in Drahtrahmenerziehung (auch Guyot-Erziehung genannt). Beim Rebschnitt geht es um die Bogrebe, welche in diesem Jahr die Trauben tragen wird.
Bis Sonntag, den 11. April um 24:00 Uhr konnte abgestimmt werden. Die Wahl-Möglichkeiten waren:
A) Zwei kurze Bogreben
Pro Bogrebe wĂĽrden 9 Augen stehen gelassen, also 18 insgesamt.
Das sagten die Winzer Wolfgang & Johann Hehle vom Weingut Deutzerhof dazu:
Vorteil:
Später können die Trauben geteilt werden – dadurch ist man wieder auf dem gleichen Mengenniveau wie bei einer Bogrebe. Die geteilten Trauben sind allerdings lockerbeeriger, dadurch besser belüftet, es gibt weniger Staunässe und sie faulen weniger. Bei dieser Variante erhält man zudem eine etwas dichtere Laubwand, und dadurch mehr Assimilation, was die Trauben besser reifen lässt.
Nachteil:
Mehr Arbeit beim Biegen (zwei Bogreben statt einer).
B) Eine lange Bogrebe
Pro Bogrebe wĂĽrden 9 Augen stehen gelassen, also 9 insgesamt.
Vorteil:
Weniger Arbeit beim Biegen (eine Bogrebe statt zwei).
Nachteil:
Eine spätere Traubenteilung ist nicht möglich, da dann die Menge zu gering wird. Die Trauben wachsen bei dieser Wahlmöglichkeit also engbeeriger, die Laubwand ist etwas weniger ausgeprägt.
Sobald der Rebschnitt durchgefĂĽhrt ist berichten wir mit Fotos im VinumBlog von der Weinbergs-Arbeit.
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[...] Mehrheit der virtuellen Mitwinzer ebenso. Gestern veröffentlichte das Magazin Vinum das Ergebnis der 1. Entscheidung. 85% wählten die Variante mit zwei kurzen Bogenreben, nur 15% wählten die lange Bogenrebe. Des [...]